Dieter Berner - Regie, Drehbuch, Schauspiel Arbeitsfotos  

 

Presse-Spiegel

Ausgewählte Presseberichte zu Dieter Berners Filmen

Ralph und Carol

Kurier

Was Schenk und seine beiden kongenialen Kolleginnen Christine Ostermayer und Ingrid Burkhard zeigen, lässt das Herz jedes Theater-, und Opernliebhabers garantiert höherschlagen. Wenn etwa der vielfache MET-Regisseur Schenk über den Zauber der MET und die Oper im allgemeinen räsoniert, kommt auch Rührung auf. Denn man merkt, wie sehr der große Schauspieler die Oper tatsächlich liebt.
Schenk gelingt zudem das Kunststück, diesen Ralph auf Freiersfüßen vollkommen unpeinlich darzustellen. Selbst eine - angedeutete - Liebesszene mit Carol (anfangs hinreißend schnippisch, später schön wahrhaftig: Christine Ostermayer) wirkt in ihrer Zartheit und Unschuld ganz natürlich. Eine fabelhafte Leistung beider Künstler. Den köstlichen Gegenpol zu den beiden Turteltauben bildet Ingrid Burkhard als resolute, vom Schicksal geprüfte Rose mit Mut zur Hässlichkeit und Härte. Dieses Trio rührt, verführt, ja bezaubert in jeder Phase. Gut auch die Idee, mit Thomas Weinhappel einen (guten) Sänger als Ralphs junges Alter Ego auf die Bühne zu bringen, schön auch die Musikauswahl. Lohnend.

Österreich

Amüsant, berührend, beklemmend. (...) Drei hinreißende Darsteller.

APA

Kleine, funkelnde Perlen in den Dialogen, anständige Unterhaltung, ein wenig Verständnis für die eigenen Probleme und ein Wiedersehen mit alten Freunden.

Presse

Das Ensemble entzückt rundum: Otto Schenk spielt Ralph, der seine Flamme nach allen Regeln der Kunst umgarnt. Er rückt zart näher, er stolpert von einem Fettnäpfchen ins andere, er requiriert einen fremden Hund, er scheucht seine Schwester („Madonna!“) nach Hause; als er aber seine Angebetete endlich erobert hat, stellt sich eine traurige Wahrheit heraus. Es ist schwer, noch mehr zu entzücken als Otto Schenk an diesem Abend, aber Christine Ostermayer als Carol schafft es fast, speziell, nachdem sie die saure Miene einer früheren Sekretärin abgelegt hat und sich von Ralph aufs Kanapee locken lässt.
Ingrid Burkhard als Rose begleitet die süßen Geigen dieser Liebschaft, die ihr zuwider ist, mit harschen Bässen und manchem Trompetenstoß.
Ein richtiger Sänger (Thomas Weinhappel) begleitet mit passenden Opernarien von Mozart bis Verdi das Geschehen: Er singt schön und ist schön. Was will man mehr? Rolf Langenfass entwarf für dieses anrührende und nur ganz selten sentimentale Stück eine karge Ausstattung, in der Schatten und Licht eine besonders feine Rolle spielen.

OÖ Nachrichten

Regisseur Dieter Berner findet eine sehr bühnentaugliche Umsetzung der Reminiszenen an die vereitelte Opernkarriere. Karten sichern! Das wird ein Renner.

Wiener Zeitung, 29./30. Jänner 2011:

...Über all das lässt sich aber hinwegsehen und -hören, wenn Otto Schenk, Christine Ostermayer und Ingrid Burkhard unter der diskreten Regie von Dieter Berner aus der holprigen Spielvorlage auf der von Rolf Langenfass minimalistisch dekorierten Bühne hochkarätiges, teils berührenlich anmutendesdes teils amüsantes, an keiner Stelle peinlich anmutendes Schauspielertheater machen...

Kronenzeitung, 29. Jänner 2011

...Regisseur Dieter Berner hat das alles behutsam in Szene gesetzt, trennt die Szenen mit dem bemühten Opernsänger Thomas Weinhappel. Einfach nett (Thomas Gabler)

Wiener Kurier 29. Jänner 2011

… Sicher: Di Pietros 2008 uraufgeführtes Stück ist etwas vorhersehbar, setzt auch auf Klischees. Aber es bietet – zumal in Dieter Berners geradliniger Regie und dem kargen praktikablen Bühnenbild von Rolf Langenfass – den Darstellern viel Raum zur Entfaltung.

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Krankheit der Jugend

Wiener Zeitung [http://www.wienerzeitung.at]:

... Der Streifen beeindruckt durch die authentische Darstellung des siebenköpfigen Ensembles, Studenten der Abschlussklasse Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg.. ...

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3906&Alias=wzo&cob=538307

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Der Tod eines Handlungsreisenden

Kurier

„Die Szenen, in denen Loman und Biff (großartig: Till Firit) um die Liebe des anderen ringen, sind Höhepunkte. Ebenfalls stark: Raphael von Bargen als der zweite Sohn und Rainer Frieb als Lomans verstorbener Bruder Ben. Berührend: Claudia Sabitzer als Lomans Frau Linda. Großartig ist Hyun Chus surreales Bühnenbild rund um eine im amerikanischen Nirgendwo verrottende Autokino-Leinwand.“ - Guido Tartarotti

Österreich

„Bei der gestrigen Premiere stimmten alle Koordinaten: Ein unverwüstliches, nach wie vor gesellschaftskritisches Stück, ein fähiger Regisseur: Dieter Berner, der sparsam und unaufdringlich auch filmische Mittel in die Inszenierung einbrachte, ein kongruentes Ensemble und ein Publikumsliebling. Heinz Marecek spielt den Willy Loman, die Personifizierung des scheiternden kapitalistischen Traums, mit nuancenreicher Präsenz. Gut, dass er nach zehnjähriger Theater-Abstinenz offenbar Entzugserscheinungen bekommen hat. Applaus und Jubel.“

Die Presse

Facettenreich, von der kleinen Geste am Rande bis zum großen Showdown an der Rampe, erfüllt Heinz Marecek die Tragödie des kleinen Vertreters, für den am Ende der vielen Lebenslügen und verlorenen Illusionen nur eines steht – die Vernichtung.

Marecek ist bei der Premiere am Freitag eine überzeugende Interpretation gelungen.“ - Norbert Mayer

Salzburger Nachrichten

„Berner gelingt in dieser Inszenierung die Schauspieler zu famosen Einzelleistungen und zu einem Ensemblespiel zu motivieren, das beeindruckt.“ - Hedwig Kahlberger

Oberösterreichische Nachrichten

„Mittendrin ein ganz starker Heinz Marecek als Vertreter ohne Absatz, aber mit einem überidealisierten Bild von sich, das schon weh tut. Zum Höhepunkt führt Berner die Auseinandersetzung zwischen Vater und den Söhnen am Tag der Abrechnung. Till Firit als Biff, der seinen Vater vor Jahren beim Seitensprung erwischt hat, ist ein Theaterereignis der Sonderklasse. Wie er verzweifelt versucht zu beweisen, dass er trotz seines Scheiterns ein Mensch ist, der seinen Vater – alles in allem – gern hat, zeugt von ganz großem Können. Überzeugend auch Alexander Lhotzky, Günther Wiederschwinger, Rainer Frieb, Alexandra-Maria Timmel und Katharina Vötter. Kräftiger Applaus mit vielen Bravos für Marecek und Firit beendete den überzeugenden Premierenabend.“

ORF.AT

Premierenbericht auf orf.at von Susanna Dal Monte
[zum Artikel auf orf.at]
[zum Audiostream]

Dieter Berner im Künstlerzimmer:

Radiointerview mit Dieter Berner anläßlich der bevorstehenden Premiere am Wr Volkstheater.
[zum Artikel auf orf.at]
[zum Audiostream] (Auszug: 2:49 min)

Interviewerin: Maria Rennhofer


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Dieter Berner vor Kamara

Die Anwältin

Presseecho bei der Erstausstrahlung am Sonntag 01. April 2007 - 20:15 ARD, 22:50 ORF 1, 22:00 FES

taz:
31. 4. 2007

...als Melodram, das die Fallhöhe zwischen Geldschiebereien im großen Stil und Hartz-IV-Dasein ausmisst, entwickelt „Die Anwältin“ (Regie: Dieter Berner, Buch: Raimund Weber, Fred Breinersdorfer) eine gewisse Schärfe. Was auch an der Episodenhauptdarstellerin Jacobi („Die schönste aus Bitterfeld“) liegt, die den Aufstiegswillen ihrer Figur mit sachlicher Härte darstellt.

LAUSITZER RUNDSCHAU
2. 4. 2007:

„Troja kann Tatort nicht schlagen“

Hamburg (dpa) – Das Historiendrama „Troja“ mit Brad Pitt im ZDF konnte sich am Sonntagabend gegen den ARD-Tatort nicht entscheidend durchsetzen. 6,80 Millionen Zuschauer (Marktanteil 20,3 Prozent) verfolgten nach Senderangaben ab 20:15 Uhr das Geschichtsspektakel, das vor drei Jahren in britisch-amerikanischer Koproduktion entstand. 7,96 Millionen Zuschauer (22,4 Prozent Marktanteil) entschieden sich für den vorletzten Tatort mit Peter Sodann und Bernd Michael Lade aus Leipzig.

WELT-ONLINE
1. April 2007

„Korrupte Baulöwen und die Waffen der Frauen“

Es ist schwer, einen Wirtschaftskrimi für das Fernsehen spannend aufzubereiten. Doch der Tatort „Die Anwältin“ nahm korrupte Manager, Banker und Baulöwen, die mit ihren schwarzen Kassen oft ganze Regionen ruinieren, erfolgreich ins Visier....

SÜDDEUTSCHE
31.3./1.4.2007

Ein Lehrstück aus Deutschland: Ehrlicher Ehrgeiz böse missbraucht bringt Gauner hervor und eine andere Moral. Vielleicht ist das zeitgemäß.

Den vorletzten Fall des bald pensionierten Kommissars Bruno Ehrlicher (Peter Sodann) hat die Kamera von Carl Finkbeiner (Regie Dieter Berner) zuweilen in bemerkenswerte Nachtfarben gehüllt. Blauviolett sind die süffigen Dunkelheiten über Wäldern und luxuriösen Terrassen – und den teuren Garderoben der Oberschicht, die auch nur geerbt hat. Auf der anderen Seite, da steht ein Pärchen wie Bonnie und Clyde. Und Sodann hadert mit seiner Friederike wegen Schwarzarbeit und schwarzem Toast, aber eine weiße Weste hat sowieso fast keiner mehr in dieser Geschichte vom Aufbauen und Absahnen.

Tyc

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Sonnenfinsternis

Cineastentreff [www.cineastentreff.de]:

... Regisseur Dieter Berner, ebenso "Tatort"-erfahren, treibt den Film äußerst zügig voran, hetzt immer wieder neue Verdächtige und Randfiguren ins Spiel, hält den Betrachter aber durch einen roten Faden stets bei der Stange. ...

(Carl-Oliver Derks)

Die Schlafende Schöne

Presseecho bei der Erstausstrahlung am Sonntag 29. Mai 20:15 – 21:45 ARD u. ORF2

Am Abend:

… stilvoll inszeniert von „Alpensaga“-Regisseur Dieter Berner

TV-Today

… einer der besten Fälle Moritz Eisners – originell, vielschichtig, gut besetzt...

Kleine Zeitung Graz (Hans Jörg Spiehs)

…Versäumen sie den heutigen Tatort nicht. 33 Sender bieten nichts, was nicht durch den österr. Beitrag „Die schlafende Schöne“ im ORF um 20.15 Uhr in den Schatten gestellt würde… wie Suzanne v. Borsody und Dennis Cubic, Fritz Karl und Alma Leiberg in den Hauptrollen agieren, das verrät die gute Regie-Pranke Berners

Der Spiegel

Wir sind in einer Geschichte (Buch und Regie Dieter Berner), die so rot ist wie das Blut am Tatort und so weich wie Schmäh. Rot, weil der schöne Liebhaber erschossen wird, Schmäh, weil sich so viele viel zu schöne Bilder zeigen und die Stradivari-Geige, "Die schlafende Geige" wieder und wieder schluchzt. Alles wird dann aber doch bekömmlich: Harald Krassnitzer bringt als Kommissar die notwendige Nüchternheit in diese deutsch-österreichische Produktion.

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Dieter Berner vor Kamara

Sonnenfinsternis

orf [www.orf.at]:

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg funktioniert sowohl im Geschäftsleben als auch im Bett ...
[zum Artikel auf orf.at]

(Andrea Kraus )


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Ich oder Du

Wiener Kurier

„Die Ottakring-Version eines Italowestern... nach langem wieder Austrokino ,mit Erfolgschancen“

(Rudolf John)

Kronenzeitung vom 18. 10. 1984

„Ich oder Du heißt ein Lied von Hansi Lang, der in diesem Film von Dieter Berner seine große Rolle wacher meistert....
Die Schwachstelle dieses guten österreichischen Films ist das Drehbuch. Die Stärke die Regie, das Bild, der Schnitt und die Musik und die Lieder des Hansi Lang“ ()

(Gino Wimmer)

Salzburger Tagblatt

„Berner gestaltete ein existenzialistisches Drama mit stilisierten Heldenfiguren, die in ihrem originären Gegensatz (Rocksänger-Bauernbursch) nicht unattraktiv sind und von Hansi Lang und Karl Kröpfl überzeugend porträtiert werden. Zeitweilig erreicht die Filmerzählung sogar eine Prägnanz, wie sie dem frühen Godard eigen war und auch Wim Wenders wird zeichenhaft zitiert... Dabei weiß Berner sehr gut, dramatische Situationen auch verbal stimmig zu präsentieren. Er denunziert nicht, deckt nicht auf-er zeigt einfach...“

(J.L. Fuchs)

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